Dreijährige Fachschule Kleinraming
für Berufe im ländlichen Raum

Unser Leitbild
Ansatzpunkte
Die Inhalte der 3-jährigen Fachschule Kleinraming entwickelten sich aus folgenden Ansatzpunkten:
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Aktuelle Entwicklung in den Bereichen der Landwirtschaft unter Bedachtnahme der Nachhaltigkeit
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Aktuelle Entwicklung im ländlichen Raum
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Atuelle Entwicklung in Bereichen der Wirtschaft
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Notwendigkeit der Zusammenarbeit, Zusammenschau und kooperativen (vernetzten) Arbeit in den vorgenannten Bereichen
An die im Vergleich mit anderen europäischen Landwirtschaften gesehene österreichische bzw. oberösterreichische Landwirtschaft (Betriebsstruktur, Arbeitskraftbesatz, Produktionsbedingungen werden immer höhere Ansprüche bezüglich Qualität und Professionalität gestellt.
Beide Forderungen werden den produktionstechnischen Bereich, den Marketingbereich und den Kommunikationsbereich betreffen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Wirtschaft an die Ausbildung der zukünftigen Arbeitnehmer/innen und selbständigen Unternehmer/innen.
Es ist zu bemerken, dass einerseits herkömmliche Berufe nicht mehr mit Arbeitssuchenden zu besetzen sind (Kostenfrage, Aktualitätsfrage der Berufssparte, Frage der geschlechts-spezifischen Berufswahl).
Andererseits werden aber bereits vorhandene und zukünftige Bedürfnisse der Gesellschaft (Tourismus, Landschaftspflege, Altersstruktur, Landwirtschaft) nicht markant genug als Grundlage für die Entstehung neuer Berufe (Berufsbilder) erkannt.
Im landwirtschaftlichen Schulgesetz ist der Auftrag der landwirtschaftlichen Fachschulen genau definiert.
Um den Run um den Kunden zu gewinnen braucht es Leistung.
Leistung in Form von
- Selbstmotivation des Ausbildners und dadurch Motivierbarkeit des Schülers
- Erkennung der Stärken der Schülerin/ des Schülers und deren Förderung durch den/die Lehrer/in
- Trenderkennung und Trendrealisierung
- Bedürfniserfassung und Bedürfnisdeckung der Region
- neuen Schulinhalten, die mit Traditionellem verknüpft werden (Unternehmensplanspiele, Direktvermarktung, Agrotourismus, Haushaltsmanagement)
- Kooperation mit der Wirtschaft und anderen Bildungseinrichtungen der Region
- Positionierung am Bildungsmarkt
Allgemeines Bildungsiel:
Die dreijährige Fachschule für Berufe im ländlichen Raum dient unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes dem Erwerb einer erweiterten Allgemeinbildung und vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung von Berufen in den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus und Ernährung befähigen.
Die wesentlichen Ziele der Ausbildung sind Persönlichkeitsbildung, Fähigkeit der beruflichen Mobilität und Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit und soziales Engagement, Kommunikationsfähigkeit in der Muttersprache und in Fremdsprachen.
Weitere Schwerpunkte bilden die Schulung der Fähigkeit betriebliche Organisationsprobleme unter Bedachtnahme auf ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte unter Einsatz moderner technischer Hilfsmittel zu lösen.
Die Schülerin/der Schüler soll befähigt werden ganzheitlich zu denken und verantwortungsbewusst gegenüber der Natur zu handeln. Ausgestattet mit theoretischem Wissen und praktischem Können soll er zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen im ländlichen Raum herangeführt werden.
Der Schüler soll zu kreativem, selbsttätigem Handeln und Arbeiten im Team befähigt werden und die Notwendigkeit seiner ständigen Weiterbildung erkennen.
Das Kennenlernen anderer Kultur- und Wirtschaftskreise soll zu Toleranz und Weltoffenheit führen. Auf diese Weise sollen die jungen Menschen auf demokratische Denken und ein Leben in multikulturellen Gesellschaften vorbereitet werden.
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